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CENTRE HISTORIQUE DE LA CANOURGUE
Städte und Dörfer mit markanter Architektur, Geschichte
Um La Canourgue
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La Canourgue : Umspült vom klaren Wasser der Urugne und durchzogen von Kanälen wie ein Miniatur-Venedig. La Canourgue ist, wie Solanet schrieb, ein „charmantes, lebhaftes und fröhliches“ Städtchen. Auf einer Anhöhe am Zusammenfluss von Merderic und Urugne gelegen, bildete eine Festung, später Château Saint-Étienne genannt, zusammen mit dem Kloster Saint-Martin den Kern der Stadt: Der Platz wird noch heute vom Uhrturm markiert. Die Pfarrkirche, ursprünglich eine dem Heiligen Martin geweihte...
La Canourgue : Umspült vom klaren Wasser der Urugne und durchzogen von Kanälen wie ein Miniatur-Venedig. La Canourgue ist, wie Solanet schrieb, ein „charmantes, lebhaftes und fröhliches“ Städtchen. Auf einer Anhöhe am Zusammenfluss von Merderic und Urugne gelegen, bildete eine Festung, später Château Saint-Étienne genannt, zusammen mit dem Kloster Saint-Martin den Kern der Stadt: Der Platz wird noch heute vom Uhrturm markiert. Die Pfarrkirche, ursprünglich eine dem Heiligen Martin geweihte Klosterkirche, wurde um das Jahr 1000 zur Stiftskirche der Laien-Chorherren. Der Dekan übergab die Stiftskirche den Benediktinermönchen von Saint-Victor in Marseille, die sie renovierten und bis 1789 bewahrten. Nur das Heiligtum ist erhalten geblieben, eines der schönsten romanischen Bauwerke der Region Gévaudan. Trotz der Umbauten und Erweiterungen des 14. und 17. Jahrhunderts hat sie ihre Identität und insbesondere ihren für große Wallfahrtskirchen charakteristischen Grundriss bewahrt: ein Hauptschiff, flankiert von Seitenschiffen und einer Apsis* mit einem Umgang*, zu dem sich strahlenförmig angeordnete Apsiskapellen* öffnen.
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